25 Jahre „Neun Naumburger Nächte“

25 Jahre „Neun Naumburger Nächte“

Was macht die Saale-Unstrut-Region aus? Zuerst denkt man natürlich an den Wein, die Wanderwege und das eine oder andere kulturhistorische Zeugnis vergangener Zeiten. Die Region hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. So findet zum Beispiel schon seit einigen Jahren in der Domstadt Naumburg das Musikevent „Neun Naumburger Nächte“ statt. Wir erklären ihnen, warum das Event einen Besuch wert ist.

Was sind die „Neun Naumburger Nächte“?

Die „Neun Naumburger Nächte“ sind ein Musikfestival und werden seit 1994 jedes Jahr in den Sommermonaten in der Domstadt Naumburg an der Saale veranstaltet. An neun aufeinander folgenden Sonntagabenden wird am mittelalterlichen Marientor Musik gespielt. Das Marientor zählt zu einer der am besten erhalten gebliebenen Stadttoranlagen aus dem 14 Jahrhundert.
Auf dem historischen Innenhof finden unter Sonnensegeln etwa 220 Musikliebhaber einen Platz.

Geschichte des Festivals

Neun Naumburger Nächte
Auf den ersten Festivals in den 90er Jahren traten vor allem Jazz- und Pop-Künstler auf. Über die Jahre hat sich der Themenschwerpunkt gewandelt. Heute spricht man von einem besonderen Weltmusik-Event. Jedes der zweistündigen Konzerte führt den Zuhörer in eine andere Region der Erde. Jeder der auftretenden Künstler bringt ein Stück seines Heimatlandes in die Domstadt an der Saale. Somit kann der Konzertbesucher an den Sonntagabenden im Sommer eine musikalische Weltreise erleben.

„Neun Naumburger Nächte“ im Jubiläumsjahr

In diesem Jahr jährt sich dieses zur Tradition gewordene Event zum 25. Mal. Zu diesem Anlass steht die gesamte Festlichkeit unter dem Motto „Best of“. Künstler aus dem Vierteljahrhundert seit Beginn des Festivals treten auf. So gibt beispielsweise der japanische Trommler Takuya Taniguchi bereits zum zweiten Mal auf der Veranstaltung ein Konzert. Die Zuhörer können sich dieses Jahr auch auf musikalische Darbietungen unter anderem aus Afrika, der Mongolei, Frankreich, Bulgarien und Irland sowie aus Deutschland freuen. Wer dann seine Weltreise mit weiteren kulturellen Eindrücken schmücken will, kann zu guter Letzt am Marienplatz passend zur jeweiligen Etappe der musikalischen Reise ein paar landestypische Speisen probieren.