Wein & Brot – eine jahrhundertalte Partnerschaft

Wein & Brot – eine jahrhundertalte Partnerschaft

Als eines der ältesten Nahrungsmittel der Welt gilt Brot auch heute als zeitlose Köstlichkeit. Für viele ist es sogar ein Stück Lebensqualität frisch gebackenes Brot mit Butter aufzutischen. Ob Qualität oder Vielfalt, wir Deutschen sind absolute Weltmeister in Bezug auf Brot. Gleiches gilt für Wein. Deutscher Wein wird seit Jahrhunderten in Deutschland kultiviert und ist in seiner Vielfalt weltweit unübertroffen.

Eine kulinarische Partnerschaft – Brot & Wein

Die Tradition lässt sich bis ins Alte Testament zurückverfolgen. Auch bei uns wird zum Wein stets Weißbrot gereicht, nach Mittelmeerländer-Gewohnheit. Allerdings bieten die Geschmacksvariationen von Brötchen, Brot und Wein weitaus mehr Möglichkeiten.

Wichtiger Grundsatz bei der Suche nach der passenden Kombination: Aromen sollten zueinander passen!
Nussaromen des Brotes passen zum Beispiel zu den Beerenaromen von Rotwein. Werden Grundgeschmacksarten verstärkt, schränken sie sich geschmacklich ein.

Passende Kombinationen von Brot & Wein

Zum trockenen oder halbtrockenen Weißwein wie Silvaner oder unserem Poet Weiß munden Käsebrötchen, Grahambrötchen, Sonnenblumenbrot und Buttermilchbrot.

Zu trockenem Rotwein wie Spätburgunder, Blauer Zweigelt oder unserem Premiumcuvée passen Sesambrötchen, Simonsbrot, Sojabrötchen, Nussbrötchen und Nussbrot.

Zum halbtrockenen Portugieser Weißherbst oder Rosé passen Zwiebelbrot, Steinofenbrot sowie Schinkenbrötchen und Schwarzwälder Brot.

Wissenswertes rund um das Brot

Das erste Brot wurde wahrscheinlich vor 2000 Jahren in Ägypten gebacken. Da Backtriebmittel damals nicht bekannt waren, war jedes Brot ein Fladen. Durch Zufall wurde der Sauerteig entdeckt als ein Stück Teig zu lange liegen blieb und unbemerkt anfing zu gären. Den Weg nach Europa fand das Brot über Israel und Rom.

Vom Brot zu Brötchen

Später entdeckten die Gallier, dass Brot auch mit Bierhefe zubereitet werden konnte. Das gallische Hefebrot hatte bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. einen hervorragenden Ruf. Als Franzosen trennten sich später die ehemaligen Gallier von der gewölbten Form des Brotes und formten Kugeln. Nach diesen „Boules“ wurden die französischen Bäcker, die Boulangers, benannt. Erst im 17. Jahrhundert wurden Brote vermehrt halbrund gebacken und hatten dadurch mehr Kruste. Diese „Franzbrote“ entwickelten sich später zu den heutigen Brötchen.

Getreide in Karat?

Als sehr wertvolles Nahrungsmittel wurde Getreide bis ins 15. Jahrhundert sogar als Zahlungsmittel verwendet. Der Begriff „Karat“, der heute als Gewichtseinheit für Diamanten verwendet wird, stammt aus der Zeit, in der Normgewichte durch Getreide festgelegt wurden. Damals entsprach ein Karat drei Gersten- oder vier Weizenkörnern.