Kulinarische Reise nach Frankreich: Coq au Vin

Kulinarische Reise nach Frankreich: Coq au Vin

Frankreich – das heißt nicht nur Eiffelturm, Baskenmütze und zwei Küsschen auf die Wange. Das bedeutet auch eine lässige Lebensart und vor allem gutes Essen. Neben Croissant, Camembert und Crème Brûlée, ist ein Nationalgericht Frankreichs Coq au Vin – und das ist viel mehr als ein Hähnchen in Rotweinsoße.

Französischer Klassiker

Dieses typische Geflügelgericht sollte jeder Liebhaber der französische Küche mal selbst ausprobieren. Es stammt ursprünglich aus der Region Burgund, dem östlichen Zentrum Frankreichs, und bietet verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten. Verfeinerungen der Marinade oder der Einsatz unterschiedlich anmutender Weine lassen jedes Genießerherz höherschlagen.

Coq au Vin für 4 Personen

Zutaten:

  • 1 Hähnchen (ca. 1,5 kg und küchenfertig)
  • 500 g Karotten
  • 500 g Champignons
  • 150 g Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Stiele Thymian
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 ml trockener Rotwein, z.B. Spätburgunder
  • 300 ml Hühnerbouillon
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 2 EL Soßenbinder

 

Zubereitung:

Nachdem man das Hähnchen gründlich gewaschen hat, tupft man es trocken und teilt es in 8 Stücke (je 2 Flügel, Ober- und Unterkeulen und Brüste). Auch die Karotten werden gewaschen und geschält, um sie dann längs zu vierteln und in kleine Stücke zu schneiden. Den Thymian zwischendurch waschen. Danach sind die Champignons an der Reihe. Diese säubert und putzt man sorgfältig. Dann einfach halbieren. Auch die geschälten Schalotten und Knoblauchzehen jeweils in 2 Teile zerschneiden.

Nun geht es ans Braten: Das Öl in einem Bräter oder Cocotte gut erhitzen. Die Hähnchenteile hineingeben und rundherum anbraten. Anschließend herausnehmen und ruhen lassen. Danach können die Schalotten, Karotten und Champignons in dem Bratfett angebraten werden.

Im Anschluss daran den Rotwein und Hühnerbouillon angießen. Die Hähnchenteile und der Thymian können jetzt hinzugegeben und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden. Zugedeckt bei mittlere Hitze etwa 45 bis 50 Minuten schmoren lassen, dann herausnehmen.

Die dadurch entstandene Soße mittels Sieb in einen Topf gießen, aufkochen lassen und mit etwas Soßenbinder andicken. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen. Das zubereitete Gemüse und die Hähnchenteile anschließend wieder in den Bräter geben und zum Schluss mit der Soße begießen. Wer möchte, kann alles noch mit etwas Thymian garnieren.

Tipp:

Wer sich gern noch mehr ausprobieren möchte, kann bereits am Vortag mit der Zubereitung beginnen. Die Hähnchenteile können über Nacht in einer Marinade (beispielsweise aus Knoblauch, Rosmarin und Thymian) im Kühlschrank ruhen. Das sorgt für einen noch intensiveren Geschmack. Passend dazu serviert man frisches duftendes Baguette und einen Spätburgunder.

Et voilà und bon appétit!

 

Bildquelle: Food Thinkers on Visual hunt / CC BY-NC-SA