Parks und Gärten in der Region

Parks und Gärten in der Region

Einfach mal abschalten, die Ruhe genießen, Lustwandeln auf liebevoll angelegten Wegen, den Blumenduft riechen – fernab vom hektischen Alltag. Wer wünscht sich das nicht ab und zu? In den Parks und Gärten der Saale-Unstrut-Region und den angrenzenden Gebieten kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus gibt es herrliche Schlösser und Klosteranlagen zu entdecken, die den Ausflug ins Grüne perfekt machen.

Parks und Gärten von Schlössern

Sie faszinieren Besucher wie eh und je: Prachtvolle Schlösser, im Barock erbaut, mit ihren opulenten Fassaden, pastelligen Farben und prachtvoll angelegten Parks und Gärten. Zusammen bilden sie kleine Gesamtkunstwerke, die uns in Begeisterung versetzen.

Schloss und Schlosspark Moritzburg Zeitz
12 Hektar bemisst die Grünfläche, die sich um das Schloss Moritzburg in Zeitz erstreckt. Das frühbarocke Schloss ist umgeben von verschiedenen Themengärten, vor allem der Japanische Garten erfreut sich größter Beliebtheit. Eindrucksvoll sind auch die Frühlings- und Sommerblumenbeete.

Schlosspark Ostrau
Verschlungene Wege, hohe Bäume und Wiesen – so präsentiert sich der Schlosspark Ostrau. Dazwischen kleine Gebäude, fast verwunschene Pavillons aus einer anderen Zeit. Tauchen Sie ein in den Landschaftspark, der ursprünglich ein barocker Garten war. Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich, lediglich die restaurierte Bibliothek kann bei Veranstaltungen oder auf Anfrage besichtigt werden.

Ensemble Dornburger Schlösser
Malerisch oberhalb der Saale gelegen, thronen drei Schlösser in einer Reihe auf steiler Felswand: die Dornburger Schlösser. Alle stammen aus einer anderen Epoche und so unterscheidet man zwischen dem Alten Schloss, dem Renaissance- und dem Rokokoschloss. Entsprechend verschieden sind auch die umgebenen Gärten gestaltet: Die Besucher finden Kräuter- und Gemüsegarten, Obst- und Gräsergarten, einen Landschaftsgarten mit Gehölzgruppen und Blumenbeeten sowie einen geometrisch angelegten Garten mit Eschen- und Rosenlaubengang.

Klösterliche Parks und Gärten

Schon seit dem Mittelalter sind Klöster und vor allem die darin lebenden Mönche dafür bekannt, ihre eigenen Gärten anzulegen und zu pflegen. Viele dieser Gärten sind erhalten geblieben und ergänzen die sakralen Bauten der Saale-Unstrut-Region um ein grünes Kleinod.

Der Domgarten zu Naumburg
Jüngst zum UNECSO-Weltkulturerbe ernannt, ist der Naumburger Dom eines der wichtigsten Wahrzeichen der Saale-Unstrut-Region. Angeschlossen ist der rund ein Hektar große Domgarten, der 2011 neu gestaltet wurde. Hier finden sich heimische Pflanzen und die Gärten der ehemaligen Domherrenhäuser.

Klostergarten Memleben
Zartes Grün inmitten von altehrwürdigen, dicken Steinmauern: Der Garten des Klosters Memleben spiegelt die Pflanzenwelt des Mittelalters wider. Es finden sich darin viele alte Heil- und Gewürzpflanzen, die den Mönchen von damals schon gute Dienste leisteten und auch heute noch zum Einsatz kommen. Die Ausstellungen im Kloster berichten Näheres über die Nutzung des Gartens über die Jahrhunderte.