So gelingt die Weinprobe Zuhause

Es ist Samstagabend und Sie haben Lust auf einen geselligen Abend mit Freunden? Dann veranstalten Sie doch mal Ihre eigene Weinprobe! Genuss und Spaß sind garantiert. Wie Sie am besten bei der Vorbereitung und Organisation vorgehen und worauf sie sonst noch achten sollten, verraten wir Ihnen hier.

Checkliste für die Vorbereitung


Für eine gelungene Weinprobe benötigen Sie folgende Dinge:
1) Eine kleine Auswahl an verschiedenen Weinen
2) Eine kleine Auswahl an guten Freunden
3) Reichlich Weingläser (auf jeden Fall mehr als ein Weinglas pro Gast)
4) Snacks wie Käse oder Brot
5) Einen Notizblock und Stifte
6) Spontanität und Freude am Ausprobieren

Die Weinauswahl

Das Wichtigste bei einer Weinprobe ist neben den Gästen natürlich der Wein. So stellt sich die Frage: Welcher Wein soll es für die Weinprobe sein? Die Antwort ist ganz einfach, denn es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Wählen Sie einfach das, worauf Sie Lust haben. Aber: Natürlich sollten sich die Weine möglichst gut voneinander unterscheiden, man möchte ja mehrere Variationen testen. Also nehmen Sie Weine verschiedener Rebsorten, Farben und Qualitätsstufen.
Wer auf der Suche nach einem konkreten Vorschlag ist, dem empfehlen wir unsere Weinpakete. Hier findet sich für jeden Geschmack etwas, perfekt für Ihre nächste Weinprobe!
Tipp: Trotz Vielfältigkeit in der Auswahl sollten nicht mehr als vier bis fünf Weine vorgestellt werden, so die Daumenregel. Dies vermeidet zu viele Weinreste und Kopfschmerzen am nächsten Morgen.

Die Reihenfolge der Weinprobe

Die Weine sind ausgewählt und gekauft, die Gäste sind da, doch wie läuft die Weinprobe nun genau ab? Bevor man einen Wein probiert, stellt man ihn seinen Gästen vor.
Dabei geht man zuerst immer auf die Farbe des Weines ein, auf seine Klarheit sowie Reinheit. Anschließend geht es um den Geruch. Fragen Sie Ihre Gäste, woran sie der Geruch des Weines erinnert: An bestimmte Früchte oder Gewürze? Probieren Sie es gemeinsam aus.
Als drittes steht der Geschmack im Vordergrund: Nehmen Sie einen Schluck und lassen Sie sich den Wein in Ruhe auf der Zunge zergehen. Obwohl es für Weinanfänger am Anfang etwas schwer ist, genaue Geschmacksnuancen zu bestimmen, können Sie gemeinsam probieren und raten, wonach der Wein schmeckt.
Zum Schluss steht der sogenannte Abgang im Vordergrund. Hier geht es darum, welchen Eindruck der Wein im Mund hinterlässt und welche Aromen und Stoffe zurückbleiben. Bei diesem Vorgang wird häufig die Qualität des Weines festgestellt, weshalb dieser letzte Schritt der entscheidendste bei professionellen Weinproben ist.
Gut zu wissen: Schreiben Sie während der Weinprobe für jeden Wein ein paar Stichpunkte bezüglich Farbe, Geruch, Geschmack und Abgang auf. So fällt es Ihnen später leichter, unterschiedliche Weine miteinander zu vergleichen.

Professionalität dank Aromarad

Hilfreich für das Identifizieren von Aromen ist ein sogenanntes Aromarad. Dieses gibt es sowohl für Rot- als auch für Weißweine und trägt durch die unterschiedlichen Aromenkategorien zu einer leichteren Einordnung bei. Aromaräder können einfach aus dem Internet heruntergeladen oder beim Deutschen Weininstitut bestellt werden.

Leckere Snacks für zwischendurch

Zu einer Weinprobe gehören neben dem Wein auch leckere Snacks. Einfaches Weißbrot sollte dabei auf keinen Fall vergessen werden, denn es neutralisiert den Geschmack, wenn der nächste Wein probiert wird. Außerdem wird der Geschmack auch nicht verfälscht, wie es bei anderen Brotsorten wie beispielsweise Sauerteigbrot der Fall sein kann. Daneben ist auch stilles Wasser wichtig, welches für alle Gäste bereitgestellt werden sollte. Außerdem bietet sich raffiniertes Fingerfood als kleine Mahlzeit zwischendurch an. Empfehlenswert hierbei sind Schafskäsewürfel, Oliven, Schinken- und Käsekreationen und Bruschetta.