Weingenuss: Diese 5 Weinsünden sollten Sie vermeiden

Weingenuss – ob Rot, Weiß oder Rosé – sollte möglichst ungetrübt sein. Er passt zu vielen verschiedenen Speisen und ist der ideale Begleiter für einen gemütlichen oder geselligen Abend. Dabei kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Oder doch? Wir verraten 5 Weinsünden, die Sie unbedingt vermeiden sollten!

Bitte keine Schorle!

Wasser passt als alkoholfreies Getränk perfekt zum Wein – jedoch nicht gemischt im Glas. Jede einzelne Weinsorte hat ihr eigenes Aroma und wird eben wegen seines Geschmacks zu bestimmten Speisen gereicht. Wasser verdünnt den Wein und lässt damit auch das besondere Bukett verschwinden. Ein weiterer Fauxpas: Eiswürfel zum Kühlen ins Weinglas geben. Stattdessen gilt: Kühlen Sie die gesamte Flasche und nicht die Flüssigkeit selbst, denn Eiswürfel schmelzen und machen damit den Geschmack des Weines zunichte.

Wärme schadet dem Weingenuss

16 bis 20 Grad ist die ideale Trinktemperatur von Rotwein, Weißwein entfaltet sein Aroma am besten zwischen 8 und 12 Grad. Beide erwärmen sich nach und nach bei Raumtemperatur – doch je wärmer der Wein wird, desto weniger schmeckt man seine vielfältigen Aromen heraus und der Alkohol tritt in den Vordergrund. Beschleunigt wird dieser Prozess, wenn Sie das Weinglas, statt am Stiel, am Kelch mit der ganzen Hand umschließen. Unsere Körpertemperatur von rund 36 Grad lässt den Wein fast doppelt so schnell warm werden.

“Das Glas randvoll machen” gilt nicht für Wein!

Wer nichts riecht, schmeckt auch nicht viel. Tatsächlich ist die Nase entscheidend, um das Aroma des Weines beim Trinken voll auskosten zu können. Das kann sich jedoch nur entfalten, wenn das Glas Raum dafür bietet. Werden die Gläser bis oben hin voll gefüllt, entweicht das Aroma direkt an die Luft – und mit ihm verflüchtigt sich der Geschmack des Weins. Zudem trinkt man nicht so schnell wie sich der Wein erwärmt, das heißt, die letzten Schlucke schmecken nicht mehr. Der Tipp: Für den perfekten Weingenuss lieber immer wieder kleine Mengen aus der wohltemperierten Flasche nachschenken.

Limonade zu Wein? Lieber nicht!

Wein ist kein Getränk gegen den Durst, sondern ein Genussmittel. Wer vom Aroma jedoch etwas schmecken möchte, sollte zwischendurch auf süße und säurehaltige Durstlöscher wie Cola, Saftschorlen oder Limonade verzichten. Die Kombination führt zu unangenehmen Geschmackserlebnissen, die das gute Bukett des Weines überlagern. Der beste Begleiter zu Wein ist daher stilles Wasser – natürlich in einem eigenen Glas.

Korken nicht durchdrücken

Kein Schraubverschluss, sondern ein Korken – Doch was tun, wenn kein Korkenzieher zur Hand ist? Viele greifen dann zu der naheliegenden Lösung, den Korken einfach in die Flasche zu drücken. Doch das sollten Sie auf keinen Fall tun: Zum einen kann der Wein durch den Unterdruck aus der Flasche spritzen, was möglicherweise die Abendgarderobe in Mitleidenschaft zieht. Zum anderen kann die obere Seite des Korkens, die mit der Luft in Kontakt war, Bakterien oder Schimmelsporen in sich tragen, die sich dann im Wein herauslösen würden.

 

Wenn Sie diese fünf Tipps beachten, steht dem Weingenuss nichts mehr im Weg!